Digitaler Weltatlas der deutschen Dialekte (DiWadDi): Sprach- strukturen visualisieren als didaktisches Mittel für exploratives Lernen
Steckbrief
| Föderlinie | open_innovation |
|---|---|
| Jahr | 2025 |
| Fakultät / Lehrstuhl | PhF / Lehrstuhl für germanische Philologie |
| Projektleitende | PD Dr. Ann-Marie Moser |
Projektbeschrieb
Innovative Projektidee
Der DiWadDi erlaubt es, grammatische Merkmale deutscher Dialekte weltweit auf einer Karte abzubilden. Die Visualisierung ermöglicht einen Vergleich der deutschen Dialekte miteinander und bildet Angaben zur Häufigkeit struktureller Merkmale zwischen den verschiedenen Dialekten ab. Durch die Anwendung verschiedener Einstellungsmöglichkeiten und die Darstellung auf einer Weltkarte ist selbstgesteuertes, individualisiertes und exploratives Lernen möglich. Die Studierenden entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen deutschen Dialekten weltweit.
Mehrwert für die Studierenden und die Lehre
Der DiWadDi stellt bekannte Lehr- und Lerninhalte auf neue Weise dar. Er ist barrierearm und unterstützt als Open Educational Resource die open-access-Strategie der UZH. Die Arbeit mit dem DiWadDi erhöht die Aufmerksamkeit und den Spass an den Lehrinhalten; komplexe Inhalte können neu oder sogar besser erfasst werden und die verschiedenen Darstellungsformen (neben Visualisierung auf einer Karte auch tabellarisch, in Form eines kurzes Informationstextes sowie als Audiodatei) fördern vernetztes Denken. Individualisiertes, forschungsorientiertes und transdisziplinäres Lernen wird gefördert.